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Projekt Bahncard 100: So schnell kanns gehen

Nun bin ich gerade mal zwei Wochen ohne eigenen PKW und schon ändert sich die Auffassung der Welt doch gewaltig. Wer meinen Blog und das Projekt Bahncard 100 verfolgt, hat bestimmt auch meinen Selbsttest gelesen. Zu der Zeit war es für mich doch etwas besonderes, eine ganze Woche auf das Auto zu verzichten. Nun habe ich keines mehr und auf ein mal ist es kein Problem. Die gesamte Woche war ich fast ausschließlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Die MVV Wochenkarte machte mich flexibel und dank Bayernticket ging es entspannt und günstig nach Kufstein. Einzig am Samstag, es war kalt und früh, habe ich mich entschlossen, mir das Auto meiner Mutter zu leihen. Das stellt sich aber schnell als Fehler heraus. Zum einen war ich recht müde und der Zug hätte mir doch noch ein wenig Schlaf gegönnt, zum anderen war schneebedingt viel Verkehr und die Fahrt dementsprechend anstrengend. Ausschließlich mit der Bahn wäre ich wohl besser dran gewesen.

Es gibt aber einen Wehrmutstropfen: Meine Hauptstrecke von München nach Kufstein ist nicht sonderlich gut frequentiert. Zwar fährt jede Stund ein Regionalexpress doch der EC verkehrt nur alle zwei Stunden. Das würde mir 15 Minuten und Umsteigen ersparen, dafür würde ich aber fast immer zu spät kommen. Auch bei der Rückfahrt kommt der Zug quasi immer genau zur falschen Zeit. Das FH-Ende fällt genau in die Stunde, in der kein Zug fährt.

Mit der Bahncard 50 würde mich die Fahrt nicht mehr kosten als mit dem Bayernticket Single. Die Bahncard 100 würde auch das lästige Ticket ziehen überflüssig machen. Hoffen wir mal, dass sich noch ein Sponsor findet. Wer ein Unternehmen kennt, welches Interesse haben könnte, kann mir gerne einen Tip geben 😉

Grüße,
Josef

Hintergründe zum Projekt Bahncard 100.

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